Mont Blanc Überschreitung vom 24.9.- 2.10. 2006

 

Einstieg über den Gletscher

Mer de Glace

1. Übernachtung unterhalb

der ersten Spalten im totalen

Nebel.

 

Mein Partner Andreas

( Klexel ) vom Sherpaladen

Leipzig !

Wir sind einstimmig der

der Meinung, dass der Gletscher

zu dieser Jahreszeit nicht

passierbar ist.

Nach riskanter  Kletterei

bekommen wir die Problem-

stellen in den Griff und

gönnen uns eine 2. Über-

nachtung.

 

Nach einem sehr anstrengendem

Tiefschneeaufstieg über den

Glacier du Geant richten wir

die 3. Übernachtung ein.( Col du Midi )

Am nächsten Tag übersteigen wir

den Mont Blanc du Tacul, scheitern

aber am Mont Maudit da dort der

Schnee zu hoch ist.

Abendwanderung auf den Gipfel

des Mont Blanc du Tacul.

( 4248 m )

Nach der 4. Übernachtug ( Col Maudit )

können wir den Mont Maudit doch noch

übersteigen, da eine andere Gruppe

vor uns spurt.

( 4465 m )

Der Ausblick auf unser Ziel dem

Mont Blanc  ist gigantisch.

Gipfelfoto auf dem Mont Blanc

auf 4810 Meter Höhe

Im Freudentaumel bemerke ich

kaum meine schwindenden

Kräfte.

Wir überqueren den Gipfel mit

unserem ganzen Gepäck schnell,

weil es schon nach 17 Uhr ist.

Abstieg zur Vallot Schutzhütte.

Das wird unsere 5. Übernachtung.

Die Hütte ist gerade im Umbau

und wir müssen zusätzlich ein Zelt

aufbauen, weil es überall reinschneit.

Das Wetter wird stürmisch,

und die Sicht wird schlecht.

Wir versuchen den Abstieg über den

Dom du Gouter und kommen zu weit

nach rechts ab. An der Gletscherabriss-

kante müssen wir umkehren und ver-

suchen bei Null Sicht zurück zur Vallothütte

zu gelangen. Ohne ein GPS - Gerät

von Klexel hätten wir das nicht geschafft.

6. Übernachtung in der selben Hütte

auf 4362 m. Der Tag darauf bringt

genauso keine Sicht. Wir haben über

Freunde die GPS Daten für die Gouter-

hütte bekommen und schaffen es nach

über 7 Stunden die Hütte zu erreichen.

 

 

Nach einer angenehmen 7. Über-

nachtung in 3817 m Höhe gelingt

uns der Abstieg nach Les Houches

in 1010 m Höhe.

16 Uhr sitzen wir am leeren Taxistand.

 

 

Wir finden nette Leute die uns zum

Ausgangspunkt zurückfahren.

Die Entscheidung fällt auf eine

sofortige Rückfahrt nach Leipzig.

Wir kommen gegen 3 Uhr etwas fertig

an.

Im Hochalpinen Gebiet ist jeder Fehler

einer zu viel und ich bin sehr glücklich

darüber mit meinem Freund diese

Tour unbeschadet überstanden zu haben.

 

Hey Klexel das Matterhorn steht noch an !