Weisshorn, 4505m

12.09.2009

Klexel, Sebastian, Toralf

Essen ist gut und wichtig. 9 Eier, 1 Kg Tomaten, 3 Schnitzel im Alutopf gebraten und 1 Kg Kartoffeln ist unser Abendessen für 3 Leute.

Gegen 12 Uhr gehen wir dann in Richtung Weisshornhütte los.

Pause am Jazz. Das ist wie Urlaub.

Wir versuchen den Aufstieg, finden den Einstieg nicht, das Wetter wird schlechter, Klexel rutscht auf dem Gletscher weg und demoliert sich den Fuß.

Das war nicht unser Tag.

Klexel kann kaum laufen und nimmt einen Tag Auszeit. Sebastian und Ich versuchen es noch einmal.

Sind 5 Uhr aufgestanden. 6 Uhr 30 geht es los. Sind 10 Uhr am Frühstücksplatz. Das passt. Ich sehe den Grat und mir wird schlecht.

 

Ich entscheide zu sichern. Dadurch sind wir zu langsam.

14 Uhr 30, jetzt sind wir am Firngrat, 4100m. 7 Stunden unterwegs und immer noch 400 Höhenmeter. Wolken ziehen hoch, es ist kalt, wir entscheiden umzukehren.

Endlose Kletterei mit vier Abseilstellen benötigt die gleiche Zeit wie hinzu.

Weiter unten fängt es an zu schneien. Alles ist sauglatt. Das macht den Abstieg nicht schneller. Sebastian und Ich sind erst gegen 18 Uhr 30 am Zelt.

Gute Entscheidung!

Wir steigen am nächsten Tag ab. Klexel mit zwei Eispickel als Krücke. Hallo Kalle, Danke für den geborgten Pickel. Klexel meint, zum Klettern ist er nicht so ideal, aber als Krücke war so ein langes Ding sehr brauchbar.

Sebastian und ich übernehmen den Gepäcktransfer.

Die Hälfte ist geschafft. Sachen trocknen, kraft tanken, Urlaub genießen.

 

 

 

Abstieg bis Rande zum Zeltplatz.

Den Hubschrauber anrufen kann jeder. Klexel aber steigt die 1500 Höhenmeter mit den zwei Eispickel und meinen Turnschuhen (in seine Bergschuhe kommt er ja mit dem fetten Huf nicht rein) ab.

Ich habe die beiden Rucksäcke auf.

Duschen mit warmen Wasser ist wieder soooo guuuut!

Wir fahren den selben Tag über alle möglichen Pässe nach Hause.

Ich danke Klexel und meinem Sohn für den schönen Urlaub.