Weissmiesüberschreitung, 4023m

08.09.2009

Wir, Klexel, Sebastian und ich (Toralf) haben Urlaub und sind in der Schweiz im Wallis.

Zur Akklimatisierung fangen wir mit dem Weissmies an.

 

 

Das ist der alte Weg von Saas Almagell zum Gipfel.

Schwierigkeit II ist kein Problem. Doch kommen die Höhe, die Tourenlänge und die Ausgesetztheit noch hinzu.

Die Rund 23 Kg Rucksackgewicht machen es auch nicht leichter.

Dafür haben wir aber für die nächsten 4 Tage alles dabei.

Hütten müssen ja wirklich nicht sein!!

Der letzte Anstieg vor dem Gipfel.

Sebastian ist noch nie auf so einer Tour gewesen. Das Gewicht im Rucksack gibt Ihm den Rest. Ich übernehme den Gepäcktransfer für die letzten Höhenmeter.

Nach dem Gipfelfoto und einer Schmerztablette ist Sebastian wieder fit für die zwei Stunden abstieg.

Es wird schon langsam dunkel. Fix noch durch den Gletscherbruch und eine passende Stelle für die Zelte finden. Ich wollte oberhalb übernachten. Der Abstieg sieht von oben nicht einfach aus. Klexel hat nicht nur die bessere Kondition sondern auch die bessere Erfahrung. Er überredet uns auf dem flacheren Gletscher zu übernachten und der ist fast unten.

Nicht lange überlegen, sondern Springen. Spalten gibt es genug.

An dieser Stelle bauen wir unsere Zelte auf!

Ich habe meine Stirnlampe im Auto vergessen. Gelände planhacken, Zeltaufbau, Essen kochen und umziehen im Dunkel ist etwas nervig.

Sebastian spendet mir viel Licht!

Ich denke so aus der Kalten einen 4000er mit über 20 Kg Gepäck ist schon keine schlechte Leistung vor allem von Sebastian.